Schlussstrich
07. November 08 | BlogDieser Eintrag ist wie ein Sargdeckel, den ich gleich zuklappen werde. Dann ist dieses Weblog, Repräsentant meiner früheren ungeordneten, geist- und hirnlosen, semiprofessionellen Gedankengänge, tot.
Dieser Eintrag ist wie ein Sargdeckel, den ich gleich zuklappen werde. Dann ist dieses Weblog, Repräsentant meiner früheren ungeordneten, geist- und hirnlosen, semiprofessionellen Gedankengänge, tot.

Und ich hätte nichts dagegen, wenn du noch ein Weilchen bleibst… Schließlich mögen wir Dich alle!
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Von den Deutschen war ich letzten Donnerstag alles andere als begeistert. Nach dem 2:1 Kroatiens über unsere Elf ist mir klar geworden: So sieht keine Top-Mannschaft aus. Nun stellt sich die Frage: Wie soll diese verunsicherte Equipe gegen die Österreicher überzeugend spielen und gewinnen?
Die Antwort könnte so ausfallen. Wäre doch mal lustig, wenn Ballack, Podolski und co. das mal probieren und damit Erfolg hätten.
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Die habe ich gerade. In der letzten Woche sind für mich mindestens 40 % des Unterrichts ausgefallen, dazu kommen meine Freistunden seit der Physik-Abwahl hinzu. Heute war ein Tag, an dem ich Physik wie gehabt die 1. und 2. Stunde frei hatte (durch die Abwahl halt), und dazu fielen die 5. und 6. Geschichte aus - wegen mündlichem Abitur der 13er. Übrig blieb nur noch Deutsch, doch die Lehrerin war wie die letzten 2 Wochen nicht da, und so machten wir EVA - EigenVarantwortliches Arbeiten. Doch die Aufgaben haben wir meistens nach einer Viertelstunde gelöst - so war es auch heute. Danach gingen wir nach Hause, denn für die 5. und 6. Stunde fielen fast alle Kurse der 11 aus, und nicht nur Geschichte. Schlussfolgerung: Ich hatte heute eine unglaubliche Viertelstunde Unterricht.
GTA San Andreas - ich spiele es immer noch. Für mich ist dieser Titel einfach Kult, und daran wird sich meiner Meinung nach auch nichts ändern, wenn GTA 4 irgendwann für PC erhältlich sein soll. Man kann dort auch außerhalb der Missionen so viele Dinge tun: Hoods erobern, Freundinnen beglücken, einfach nur rumcruisen und sogar auch fotografieren! CJ ist als Gangster schlechthin bestimmt kein großer Photoman, aber er ist als Computerfigur Sklave meines Willens, wenn man das so ausdrücken darf. Aber ich habe ihn korrekte Fotos machen lassen, z.B. von seinen bekifften Homies. Deren Verhalten setzt der Spielatmosphäre wirklich die Krone auf.

In der letzten Zeit habe ich aberdutzende Nachmittage und Abende in Köln verbracht. Eigentlich hatte ich mich früher nie mit dieser Stadt anfreunden können: Ich habe seinen Karneval gehasst, verabscheute es, dass dort alles nur auf ein bombastisches Wahrzeichen fixiert ist, fand es generell zu groß und hektisch und fand mich in keinster Weise dort zurecht. Doch das hat sich unerklärlicherweise im Laufe der letzten 10 Monate geändert. Nun fahre ich regelmäig abends an das Deutzer Rheinufer, lass meine Seele baumeln und sehe zu, wie die linksrheinische Seite zunächst in goldenem Licht erstrahlt und alles - von Groß St. Martin über den Dom bis zum Köln Tower - zu schlichter Silhouette wird, um nach Sonnenuntergang in der Nacht zu einem Lichtermeer zu werden. Das sind schöne Momente. Aber überhaupt weiß ich nun das Große, das Überladene an der Stadt zu schätzen, ich fasse außer Kölsch kaum noch ein anderes alkoholisches Getränk an, und die Euphorie beim Aufstieg des 1. FC hat mich ebenfalls erfasst. Köln ist das Leben, pulsiert, ist voller Kraft und nimmt einen komplett in seinen Besitz.
Hier sind ein paar Eindrücke und visuelle Fetzen, die bei mir hängen geblieben sind:


Zwei Monate lang glich diese Seite einem Datenfriedhof, zwei Monate habe ich mir nicht die geringste Mühe gemacht, hier etwas zu bewegen. Warum? Ich will ganz ehrlich sein:
Ich hatte keine Lust.
Ich war einfach stinkefaul und hab meine wertvolle Zeit für äußerst sinnvolle Dinge oder auch unglaublich sinnlose Dinge verbraucht. Es hat nichts mit fehlender Kreativität zu tun. Das Ganze war jetzt auch keine Kreativpause, wie Harald Schmidt sie sich einmal nahm - und danach kam trotzdem nichts Aufregendes zustande.
Ich selbst bin sehr gespannt, wie es mit dieser Seite weitergeht, und wie ich mit dem Problem umgehe, das es bei meinem Blog schon immer gab: Dem fehlenden Themenschwerpunkt. Es ist eine schwierige Sache: Was will ich zum regelmäßigen inhaltlichen Gegenstand meiner Seite machen? Was wird gelesen, was ist völlig uninteressant? Wieviel Zeit und Arbeit möchte ich in mein Tagebuch investieren? Mit welchem Schwerpunkt kann ich mich am besten identifizieren? Es wird höchste Zeit, dies alles herauszufinden,
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Barack Obama ist drauf und dran, der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Gestern hat er noch eine Vorwahl gewonnen - diesmal in Mississippi. Vor Beginn der Vorwahlen hätte man kaum damitgerechnet, dass er richtig mit Hillary Clinton mithält, geschweige denn sie hinter sich lässt. Doch falsch gedacht.

Wenn ich mitbestimmen dürfte, dann würde ich auf jeden Fall Obama wählen, denn er ist ein energischer junger Politiker mit Drang zur Umwälzung und Veränderung (”Change”) und bringt viel Potenzial und Energie mit sich. Dazu wirkt Obama viel glaubwürdiger als die machthungrige Ex-First Lady Clinton. Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass er es schafft. Die USA unter seiner Führung hat dann endlich die Kraft, die Welt ausnahmsweise mal wieder positiv zu beeinflussen.
Die erste einschneidende Veränderung für das Social Photo Sharing in diesem Jahr fand gestern statt, indem Zooomr 2008 nach vielen längeren Verzögerungen an den Start ging. Änderungen bestehen u.A. aus neuen Themes und Design-Generalüberholung, Möglichkeit des Hinzufügens einer eigenen Bio für die Profilseite noch Einiges mehr zur Erleichterung der Kommunikation auf Basis der Fotoarbeit der jewiligen User. Außerdem läuft die Website an sich wesentlich schnörkelfreier als Zooomr Mark III, und die Änderungen durch Datenumzug und Upgrade auf 2k8/Mark IV gingen trotz der Verzögerungen alle relativ schnell über die Bühne, ohne dass die Benutzer große Abstriche hinnehmen mussten. Hier ist also ein recht positives Fazit zu ziehen.

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Diese drei Exemplare habe ich alle in Bonn gemacht. Aber ich muss ja nicht nochmal sagen, wie geil ich diese Stadt finde.
Enjoy!

Heute - ja, an einem Samstag - habe ich Bio schreiben müssen, am Montag muss ich in der Deutschklausur ein Gedicht interpretieren - mein Angstmétier - und am Dienstag ist Französisch angesagt. Eine Woche später schreib ich noch drei weitere Klausuren plus ein Englischzertifikat mit mündlicher sowie schriftlicher Prüfung. Und nach der Klausur heute musste ich übrigens bei meinem Vater in der Firma aushelfen und den Probenberg mit ihm etwas abbauen, damit sein Betrieb nicht im Chaos versinkt. Bis halb 11 waren wir noch unterwegs. Vor dem PC sitzt jetzt eine lebende Leiche=ICH. Wenn ich nicht so viel zu tun hätte, dann hättet ihr hundertpro diese Woche noch meine jeweilige Meinung zum jüngsten Steuerskandal, der BILDBlog-Verklagung und des einjährigen Geburtstags von SchülerVZ gelesen. Aber ich habe einfach nicht den Nerv dazu. Tut mir leid.
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Heute wird das SchülerVZ ein Jahr alt, und an diesem Tag - den 21.02.2007 - habe ich mich auch angemeldet. Durch Erscheinen des SchülerVZ’s hat sich auf jeden Fall was in der Internetwelt bewegt und verändert - und wie jeder weiß, nicht nur im positiven Sinne.
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In diesem Februar habe ich bisher nur zwei Tage erlebt, die vom Wetter her durchwachsen bis schlecht waren - hauptsächlich schaue ich in einen blauen Himmel, sehe schon alle Frühlingsblumen aufgehen und erlebe jedes Mal goldene bis feuerrote Abende. Wie ist so etwas nur möglich?

Wahrscheinlich erleben wir dieses Jahr einen der schönsten Februar-Monate aller Zeiten - möglich ist es. Man kann als Fotograf auf jeden Fall knipsen, bis die Sicherungen durchbrennen - das ist schon einmal etwas, das dafür spricht…
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Ich benutze Adobe Photoshop Lightroom bereits seit einem dreiviertel Jahr zum Nachbessern meiner Fotos. Meistens sind das ganz kleine Veränderungen und Korrekturen, hier bin ich aber etwas großzügiger mit dem Bearbeiten gewesen.
Das Original:

Das Wetter ist seit Mitte der nun zu Ende gehenden Woche einfach klasse. Ich konnte jeden Tag atemberaubende Sonnenuntergänge sehen und von denen auch noch hunderte Fotos machen. Heute bewies sich abermals, dass der Frühling doch schon langsam die Oberhand gewinnt. Der abermals strahlende Sonnenschein hat mich dazu veranlasst, ein kleines Radtourchen zu unternehmen - mal wieder durch meine Lieblingsstadt Bonn und dann in die Rheinaue. Und mit mir haben abertausend andere Leute - besonders junge Paare und frische Familien, wo ich Letzteres ja sonst eher selten sehe - den wahrscheinlich schönsten Sonntag des noch frischen Jahres genossen. Richtig lustig war mit anzusehen, wie die frischen Eltern ihren Kleinsten das Brotstück-den-Enten-Zuwerfen beigebracht haben. Und ich war auch sehr fleißig - meine Kamera habe ich immer bei mir gehabt:

![]() Ihr seid hier im Blog von Simon Stölben, 17 Jahre, aus Brühl. Ich schreibe hier seit Ende 2005 über alles, was ich auf dem Herzen habe und wonach mir gerade der Sinn steht. Viel Spaß beim Lesen! Stöbern ist erwünscht. |